Micron Document
<!DOCTYPE html>
<html class="client-nojs vector-feature-language-in-header-enabled vector-feature-language-in-main-page-header-disabled vector-feature-page-tools-pinned-disabled vector-feature-toc-pinned-clientpref-0 vector-toc-not-available vector-feature-main-menu-pinned-disabled vector-feature-limited-width-clientpref-1 vector-feature-limited-width-content-enabled vector-feature-custom-font-size-clientpref-1 vector-feature-appearance-pinned-clientpref-0 skin-theme-clientpref-day vector-sticky-header-enabled" lang="de" dir="ltr"><head>
<meta charset="UTF-8">
<title>Georg Steindorff</title>
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0">
<link rel="icon" type="image/png" href="./_res_/favicon.png">
<link rel="canonical" href="https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Steindorff"> <link href="./_mw_/ext.cite.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.wikimediamessages.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.icons.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.search.codex.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/skins.vector.styles.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<meta name="ResourceLoaderDynamicStyles" content="">
<link href="./_mw_/ext.gadget.citeRef.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.defaultPlainlinks.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonHide.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonLayout.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiCommonStyle.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiDarkmode.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.dewikiResponsive.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link href="./_mw_/ext.gadget.specialSearch.css" rel="stylesheet" type="text/css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/site.styles.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_mw_/noscript.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/footer.css">
<link rel="stylesheet" type="text/css" href="./_res_/vector-2022.css">
</head>
<body class="skin--responsive skin-vector skin-vector-search-vue mediawiki ltr sitedir-ltr mw-hide-empty-elt ns-0 ns-subject page-Georg_Steindorff rootpage-Georg_Steindorff skin-vector-2022 action-view">
<div class="mw-page-container">
<div class="mw-page-container-inner">
<div class="mw-content-container">
<main id="content" class="mw-body">
<header class="mw-body-header vector-page-titlebar">
<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Georg Steindorff</span></h1>
</header>
<a id="top"></a>
<div id="bodyContent" class="vector-body ve-init-mw-desktopArticleTarget-targetContainer" aria-labelledby="firstHeading" data-mw-ve-target-container="">
<div id="contentSub">
<div id="mw-content-subtitle"></div>
</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Georg Steindorff</b> (* <a href="12._November" title="12. November">12. November</a> <a href="1861" title="1861">1861</a> in <a href="Dessau" title="Dessau">Dessau</a>; † <a href="28._August" title="28. August">28. August</a> <a href="1951" title="1951">1951</a> in <a href="North_Hollywood" title="North Hollywood">North Hollywood</a>, <a href="Kalifornien" title="Kalifornien">Kalifornien</a>) war ein <a href="Deutsche" title="Deutsche">deutscher</a> <a href="%C3%84gyptologie" title="Ägyptologie">Ägyptologe</a>. Er gilt als einer der herausragenden Vertreter seines Faches in Deutschland und neben <a href="Adolf_Erman" title="Adolf Erman">Adolf Erman</a> und <a href="Ludwig_Borchardt" title="Ludwig Borchardt">Ludwig Borchardt</a> als bedeutendster Vertreter der zweiten Generation deutscher Ägyptologen.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben">Leben</h2></div>
<p>Georg Steindorff wuchs gemeinsam mit vier Geschwistern in einem liberalen jüdischen Elternhaus in <a href="Dessau" title="Dessau">Dessau</a> auf. Dort legte er auch sein Abitur ab, bevor er in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a> zunächst ein Studium der Geschichte und Philosophie begann. Alsbald wuchs jedoch sein Interesse an der Ägyptologie und der Orientalistik, sodass er sich 1882 am Ägyptologischen Seminar der <a href="Georg-August-Universit%C3%A4t_G%C3%B6ttingen" title="Georg-August-Universität Göttingen">Universität Göttingen</a> immatrikulierte.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Er wurde 1884 bei <a href="Paul_de_Lagarde" title="Paul de Lagarde">Paul de Lagarde</a> mit der Dissertation <i>Prolegomena zu einer koptischen Nominalclasse</i> promoviert. 1885 konvertierte er unter der Betreuung de Lagardes vom Judentum zum Protestantismus. 1893 berief ihn die <a href="Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Universität Leipzig">Universität Leipzig</a> auf eine außerordentliche Professur. Den seit 1870 bestehenden Lehrstuhl für Ägyptologie hatte zuvor <a href="Georg_Ebers" title="Georg Ebers">Georg Ebers</a> (1837–1898) inne.
</p><p>Steindorff trat 1897 auch bei der Bearbeitung des auf hohem wissenschaftlichen Stand stehenden <a href="Baedeker-Reisef%C3%BChrer" class="mw-redirect" title="Baedeker-Reiseführer">Baedeker-Bands</a> „Ägypten“ die Nachfolge Ebers an und war dessen Verfasser bis zur letzten Zwischenkriegsauflage von 1928, die die Grabungserfolge von <a href="Howard_Carter" title="Howard Carter">Howard Carter</a> im <a href="Tal_der_K%C3%B6nige" title="Tal der Könige">Tal der Könige</a> berücksichtigte. Seit 1898 war Steindorff Mitglied der <a href="S%C3%A4chsische_Akademie_der_Wissenschaften" title="Sächsische Akademie der Wissenschaften">Sächsischen Akademie der Wissenschaften</a>. 1904 wurde er Ordinarius und zu einem der bedeutendsten Lehrkräfte der Universität Leipzig seiner Zeit.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In den unruhigen Zeiten 1918/19 wirkte er als Dekan der Philosophischen Fakultät. In dieser Zeit überwarf sich der streng national-konservative Steindorff mit seinem kommunistischen Sohn, dem Autor und Übersetzer <a href="Ulrich_Steindorff" title="Ulrich Steindorff">Ulrich Steindorff</a>. Höhepunkt der Karriere wurde das Rektorat an der Universität Leipzig im Jahr 1923/24. Die von dem Archäologen <a href="Gustav_Seyffarth" title="Gustav Seyffarth">Gustav Seyffarth</a> begründete ägyptische Sammlung erhielt durch Steindorff ihre wesentliche Prägung. Er baute die kleine Lehrsammlung zu einem Museum, dem <a href="%C3%84gyptisches_Museum_der_Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Ägyptisches Museum der Universität Leipzig">Ägyptischen Museum der Universität Leipzig</a>, aus. Auf seinen Forschungsreisen nach <a href="%C3%84gypten" title="Ägypten">Ägypten</a> erwarb er Gegenstände des Haus- und Grabgebrauchs, aber auch Kunstwerke kleineren Formats. Auch die Funde von Ausgrabungen (z.&nbsp;B. den Kalksteinkopf der Königin <a href="Nofretete" title="Nofretete">Nofretete</a>) verbrachte er mit Erlaubnis des damals von Franzosen verwalteten <a href="Supreme_Council_of_Antiquities" title="Supreme Council of Antiquities">Antikendienstes</a> nach Leipzig. Von besonderer Bedeutung sind Steindorffs Grabungstätigkeit in <a href="Gizeh" title="Gizeh">Giza</a>, <a href="Qau_el-Kebir" title="Qau el-Kebir">Qau el-Kebir</a> und <a href="Aniba" title="Aniba">Aniba</a> in den Jahren 1903 bis 1931. Das Ägyptische Museum besitzt viele Objekte, die bei diesen Expeditionen entdeckt wurden. Von Mitte Dezember 1926 bis Mitte Dezember 1932 war er stellvertretender Sekretär der philosophisch-historischen Klasse der Sächsischen Akademie.
</p><p>Steindorffs eigentlich zum 31. März 1930 fällige <a href="Emeritierung" title="Emeritierung">Emeritierung</a> wurde auf Bitten der Universität zunächst für zwei Jahre, 1931 erneut um ein Jahr bis 1933 ausgesetzt. Auch danach lehrte er noch ein weiteres Jahr weiter, da sich die Besetzung des Lehrstuhls als problematisch darstellte. Der eigentliche Wunschkandidat <a href="Hermann_Kees" title="Hermann Kees">Hermann Kees</a> nahm den Ruf nicht an, schließlich wurde der Lehrstuhl 1934 mit Steindorffs Assistenten <a href="Walther_Wolf" title="Walther Wolf">Walther Wolf</a> besetzt. Zu dieser Zeit wurden jüdische Lehrkräfte an deutschen Universitäten aufgrund des <a href="Gesetz_zur_Wiederherstellung_des_Berufsbeamtentums" title="Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums">Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums</a> generell entlassen. Dennoch durfte Steindorff noch bis 1937 die Infrastruktur, etwa Sammlung und Bibliothek des Seminars, benutzen. Zudem behielt er sein Büro und die Unterstützung seiner Mitarbeiter. Aufgrund seines weltweit hohen Ansehens genoss er einen relativen Schutz vor Verfolgung, weshalb er die Gefahr lange Zeit falsch einschätzte. Seit 1935 verschlechterte sich die Lage dramatisch. Eine Reise zum Orientalistenkongress nach Rom wurde ihm untersagt, ebenso aufgrund des <a href="Reichsb%C3%BCrgergesetz" title="Reichsbürgergesetz">Reichsbürgergesetzes</a> die weitere Lehrtätigkeit, was zu einer massiven Verschlechterung des Lehrangebotes an der Universität führte. Bei den von ihm herausgegebenen <i>Urkunden des ägyptischen Altertums</i> und der <i><a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_%C3%84gyptische_Sprache_und_Altertumskunde" title="Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde">Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde</a></i> musste er Wolf als Mitherausgeber akzeptieren, 1937 wurde er endgültig als Herausgeber verdrängt. Zu einem weiteren Schicksalsschlag wurde der erzwungene Austritt aus der Sächsischen Akademie im Dezember 1938, der er 40 Jahre lang angehört hatte. Mit diesem kam er – auf Anraten seines Freundes <a href="Ludwig_Weickmann" title="Ludwig Weickmann">Ludwig Weickmann</a>, des damals amtierenden Sekretärs der Philosophisch-historischen Klasse – einem Ausschluss zuvor. 1936 verkaufte Steindorff den Großteil seiner ägyptologischen Privatsammlung an die Universität und bereiste bis 1938 mehrmals die USA. Wahrscheinlich dienten diese Reisen einer geplanten Übersiedlung der Familie in die USA. Spätestens die Ereignisse der <a href="Novemberpogrome_1938" title="Novemberpogrome 1938">Novemberpogrome 1938</a> machten diese Entscheidung endgültig. Im selben Jahr erfolgten auch die Zwangsscheidung und Emigration seiner Tochter, der Pianistin Johanna Hilde Hemer (1892–1983).<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In einem Brief an den US-amerikanischen Ägyptologen John Wilson bezeichnete er diese Zeit als “darkest days at Leipzig, some weeks after the pogrom of November, 1938”.
</p><p>Im März 1939 emigrierte er mit seiner Familie in die USA; er konnte dabei, anders als die meisten jüdischen Flüchtlinge, seinen gesamten mobilen Besitz einschließlich <a href="Antiquit%C3%A4t" title="Antiquität">antiker Möbel</a>, des <a href="C._Bechstein" title="C. Bechstein">Bechstein-Flügels</a>, seiner Bibliothek und etwa 100 ägyptischer Antiquitäten mit nach Kalifornien nehmen. Zunächst war er als <i>Research Associate</i> am <a href="Walters_Art_Museum" title="Walters Art Museum">Walters Art Museum</a> in <a href="Baltimore" title="Baltimore">Baltimore</a> angestellt, danach lebte er bis zu seinem Tod in Nord-Hollywood, wo er wieder mit seinem Sohn <a href="Ulrich_Steindorff" title="Ulrich Steindorff">Ulrich Steindorff</a> zusammentraf. 1944 wurde er amerikanischer Staatsbürger. 1946 wurde Steindorff wieder als korrespondierendes Mitglied in die Sächsische Akademie aufgenommen. Bekannt ist seine <a href="Steindorff-Liste" title="Steindorff-Liste">Auflistung deutscher Ägyptologen</a>, die er in einem Brief an Wilson aufzählte und sie dabei in Abhängigkeit von ihrer Nähe zum NS-System als „belastet“ oder „unbelastet“ einstufte. 2008 wurde das Leipziger Ägyptologische Institut nach Steindorff benannt.
</p><p>Von 1992 bis 2011 stritten sich die Universität Leipzig, die amerikanischen Erben Steindorffs und die <a href="Jewish_Claims_Conference" title="Jewish Claims Conference">Jewish Claims Conference</a> (JCC) um die Besitzrechte von 1937 an die Universität verkauften Stücken aus der Sammlung des Archäologen. Nach einer Entscheidung des <a href="Verwaltungsgericht_Berlin" title="Verwaltungsgericht Berlin">Verwaltungsgerichts Berlin</a> vom 26. Mai 2011 hätten die Antiken der JCC überlassen werden müssen. Die JCC verzichtete im Juni 2011 auf den Restitutionsanspruch, nachdem die Öffentlichkeit durch einen Artikel des Ägyptologen <a href="Jan_Assmann" title="Jan Assmann">Jan Assmann</a> in der <a href="Frankfurter_Allgemeine_Zeitung" title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</a> auf den Vorgang aufmerksam geworden war.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Sammlung ist nun dauerhaft im 2010 neu bezogenen <a href="%C3%84gyptisches_Museum_der_Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Ägyptisches Museum der Universität Leipzig">Ägyptischen Museum der Universität Leipzig</a> ausgestellt.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Georg Steindorff war mit Elise Oppenheimer, einer Schwester des Arztes <a href="Franz_Oppenheimer" title="Franz Oppenheimer">Franz Oppenheimer</a>, verheiratet. Ihr Sohn war der Schriftsteller <a href="Ulrich_Steindorff" title="Ulrich Steindorff">Ulrich Steindorff</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Nachlass">Nachlass</h2></div>
<p>Georg Steindorffs Nachlass kam 1952 durch Kauf an die <a href="Southern_Methodist_University" title="Southern Methodist University">Southern Methodist University</a> in Texas, wo er als <i>Steindorff Collections</i> in der <i>Bridweel Library</i> verwahrt und erschlossen wird.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schriften_(Auswahl)"><span id="Schriften_.28Auswahl.29"></span>Schriften (Auswahl)</h2></div>
<ul><li><i>Prolegomena zu einer koptischen Nominalclasse.</i> Berlin 1884 (Dissertation; <a rel="nofollow" class="external text" href="https://drb-qa.nypl.org/read/3633236">Digitalisat</a>).</li>
<li><i>Koptische Grammatik mit Chrestomathie, Wörterverzeichnis und Litteratur</i> (= <i>Porta linguarum Orientalium.</i> Band 14). Reuther &amp; Reichard u. a., Berlin 1894.</li>
<li><i>Durch die Libysche Wüste zur Amonsoase.</i> (= <i><a href="Land_und_Leute._Monographien_zur_Erdkunde" title="Land und Leute. Monographien zur Erdkunde">Land und Leute. Monographien zur Erdkunde</a>.</i> Band 19). Velhagen &amp; Klasing, Braunschweig 1904.</li>
<li><i>Die ägyptischen Gaue und ihre politische Entwicklung.</i> Teubner, Leipzig 1909 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:bvb:355-ubr24667-2">Digitalisat</a>).</li>
<li><i>Aegypten, in Vergangenheit und Gegenwart.</i> Ullstein, Berlin / Wien 1915.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li><i>Steindorff, Georg.</i> In: <a href="Wolfgang_Helck" title="Wolfgang Helck">Wolfgang Helck</a>, <a href="Eberhard_Otto_(%C3%84gyptologe)" title="Eberhard Otto (Ägyptologe)">Eberhard Otto</a>: <i>Kleines Lexikon der Ägyptologie.</i> 4., überarbeitete Auflage. Harrassowitz, Wiesbaden 1999, ISBN 3-447-04027-0, S. 297.</li>
<li><a href="Elke_Blumenthal" title="Elke Blumenthal">Elke Blumenthal</a>, Kerstin Seidel: <cite style="font-style:italic">Steindorff, Georg</cite>. In: <cite style="font-style:italic"><a href="Neue_Deutsche_Biographie" title="Neue Deutsche Biographie">Neue Deutsche Biographie</a></cite>. (NDB). <span style="white-space:nowrap">Band<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>25</span>. Duncker &amp; Humblot, Berlin 2013, ISBN 978-3-428-11206-7, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>173–175</span> (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.deutsche-biographie.de/gnd12899620X.html#ndbcontent">deutsche-biographie.de</a>).<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Abook&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Georg+Steindorff&amp;rft.atitle=Steindorff%2C+Georg&amp;rft.au=Elke+Blumenthal%2C+Kerstin+Seidel&amp;rft.btitle=Neue+Deutsche+Biographie&amp;rft.date=2013&amp;rft.genre=book&amp;rft.isbn=9783428112067&amp;rft.pages=173-175&amp;rft.place=Berlin&amp;rft.pub=Duncker+%26+Humblot&amp;rft.volume=25" style="display:none">&nbsp;</span></li>
<li>Elke Blumenthal und andere: <i>Georg Steindorff. Stationen seines Lebens</i> (= <i>Kleine Schriften Leipzig.</i> Band 11). Harrassowitz, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-447-11072-3.</li>
<li>Maximilian Georg: <i>Deutsche Archäologen und ägyptische Arbeiter. Historischer Kontext, personelle Bedingungen und soziale Implikationen von Ausgrabungen in Ägypten, 1898–1914</i>. Transcript, Bielefeld 2023, ISBN 978-3-8376-6484-3.</li>
<li>Thomas Gertzen: <i>Steindorff, Georg.</i> In: <a href="Peter_Kuhlmann_(Altphilologe)" title="Peter Kuhlmann (Altphilologe)">Peter Kuhlmann</a>, <a href="Helmuth_Schneider_(Althistoriker)" title="Helmuth Schneider (Althistoriker)">Helmuth Schneider</a> (Hrsg.): <i>Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon</i> (= <i><a href="Der_Neue_Pauly" title="Der Neue Pauly">Der Neue Pauly</a>. Supplemente.</i> Band 6). Metzler, Stuttgart/Weimar 2012, ISBN 978-3-476-02033-8, Sp.&nbsp;1188–1190.</li>
<li>Sandra Müller: <i>Georg Steindorff im Spiegel seiner Tagebücher</i> (= <i>Kleine Schriften des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig.</i> Band 9). Leipzig 2012, ISBN 978-3-86583-733-2.</li>
<li><a href="Dietrich_Raue" title="Dietrich Raue">Dietrich Raue</a>: <i>Der „J’accuse“-Brief an John A. Wilson. Drei Ansichten von Georg Steindorff.</i> In: <a href="Susanne_Bickel" title="Susanne Bickel">Susanne Bickel</a>, Lutz Popko, Nicolas Berg (Hrsg.): <i>Ägyptologen und Ägyptologien zwischen Kaiserreich und Gründung der beiden deutschen Staaten. Reflexionen zur Geschichte und Episteme eines altertumswissenschaftlichen Fachs im 150. Jahr der Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde</i> (= <i>Zeitschrift für ägyptische Sprache und Altertumskunde.</i> Beiheft Nr. 1). Akademie Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-05-006340-9, S. 345 ff.</li>
<li><a href="Thomas_Schneider_(%C3%84gyptologe)" title="Thomas Schneider (Ägyptologe)">Thomas Schneider</a>: <i>Ägyptologen im Dritten Reich. Biografische Notizen anhand der sogenannten „Steindorff-Liste“.</i> In: Thomas Schneider, Peter Raulwing (Hrsg.): <i>Egyptology from the First World War to the Third Reich. Ideology, Scholarship and Individual Biographies</i> (= <i>Journal of Egyptian History.</i> Band 5, Nr. 1–2, 2012). Brill, Leiden 2013, ISBN 978-90-04-24329-3, S. 120–247.</li>
<li>Susanne Voss, Dietrich Raue (Hrsg.): <i>Georg Steindorff und die deutsche Ägyptologie im 20. Jahrhundert. Wissenshintergründe und Forschungstransfers.</i> (= <i>Beihefte zur <a href="Zeitschrift_f%C3%BCr_%C3%84gyptische_Sprache_und_Altertumskunde" title="Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde">Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde</a>.</i> Band&nbsp;5). De Gruyter, Berlin / Boston 2016, ISBN 978-3-11-047756-6.</li>
<li>Susanne Voss: <i>Georg Steindorff, Heinrich Schäfer und Thomas Mann. Ein neuer Brief und zu Thomas Manns Beziehungen zu Ägyptologen anlässlich seines Joseph-Romans.</i> In: <i>Zeitschrift für Ägyptische Sprache und Altertumskunde.</i> Band&nbsp;143, Nr. 2, 2016, S. 244–255 (<a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.academia.edu/39977891/">Digitalisat</a>).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wikisource"></span></span></div><b><a href="https://de.wikisource.org/wiki/Georg_Steindorff" class="extiw external" title="s:Georg Steindorff">Wikisource: Georg Steindorff</a></b>&nbsp;– Quellen und Volltexte</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=117246891">Literatur von und über Georg Steindorff</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://publicus.culture.hu-berlin.de/sammlungen/detail.php?dsn=136&amp;view=2">Ägyptisches Museum der Universität Leipzig</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.uni-leipzig.de/~egypt">Homepage des Museums</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://histvv.uni-leipzig.de/dozenten/steindorff_g.html">Übersicht der Lehrveranstaltungen von Georg Steindorff</a> an der <a href="Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Universität Leipzig">Universität Leipzig</a> (Wintersemester&nbsp;1893&nbsp;bis Sommersemester&nbsp;1914)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://research.uni-leipzig.de/catalogus-professorum-lipsiensium/leipzig/Steindorff_155">Georg Steindorff</a> im <a href="Professorenkatalog_der_Universit%C3%A4t_Leipzig" title="Professorenkatalog der Universität Leipzig">Professorenkatalog der Universität Leipzig</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zenon.dainst.org/Record/001427424">Digitalisierte Korrespondenz</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://juedischegelehrtesachsen.de/?p=966">Biografie</a> auf dem Webportal „Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig“</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Anmerkungen">Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://juedischegelehrtesachsen.de/?p=966"><i>Georg Steindorff – Jüdische Gelehrte an der Universität Leipzig.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 27.&nbsp;Mai 2022</span> (deutsch).</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AGeorg+Steindorff&amp;rft.title=Georg+Steindorff+%E2%80%93+J%C3%BCdische+Gelehrte+an+der+Universit%C3%A4t+Leipzig&amp;rft.description=Georg+Steindorff+%E2%80%93+J%C3%BCdische+Gelehrte+an+der+Universit%C3%A4t+Leipzig&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fjuedischegelehrtesachsen.de%2F%3Fp%3D966&amp;rft.language=de-DE">&nbsp;</span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Thomas Schneider: <i>Ägyptologen im Dritten Reich. Biografische Notizen anhand der sogenannten „Steindorff-Liste“.</i> In: <i>Journal of Egyptian History.</i> Band 4, Nr. 2, 2011, S.&nbsp;111.</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">D. Raue: <i>Der „J’accuse“-Brief an John A. Wilson. Drei Ansichten von Georg Steindorff.</i> Berlin 2013, S. 363.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Jan_Assmann" title="Jan Assmann">Jan Assmann</a>: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20110608/fnuwd1n201106083128253.html">In wessen Namen wird entschädigt und zurückgegeben?</a></i> In: <i>FAZ.</i> vom 8. Juni 2011, S. 0N3; Jürgen Kaube: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/restitutionsansprueche-steindorffs-wille-1654104.html">Restitutionsansprüche: Steindorffs Wille</a>.</i> In: <i>FAZ.</i> vom 23. Juni 2011, S. 33.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Die <i>Sammlung Prof. Georg Steindorff</i> (altägyptische Altertümer, 163 Einzelstücke), inventarisiert im Inventarverzeichnis des Ägyptischen Museums der Universität Leipzig, steht als <i>Kulturgut in Sachsen</i> unter <a href="Kulturgutschutz" title="Kulturgutschutz">Kulturgutschutz</a>. Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien: <i> <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */


.mw-parser-output .webarchiv-memento a{color:inherit}


/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20130221065532/http://www.kulturgutschutz-deutschland.de/DE/3_Datenbank/Kulturgut/Sachsen/sachsen_node.html">Kulturgut in Sachsen</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 21. Februar 2013 im </i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a><i>).</i> Auf: <i>kulturgutschutz-deutschland.de</i> von 2016; zuletzt abgerufen am 17. August 2016.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Bridwell Library Special Collections: <i><a rel="nofollow" class="external text" href="https://sites.smu.edu/bridwell/specialcollections/steindorff/steindorff.htm">Steindorff Collections</a>.</i> zuletzt abgerufen am 17. August 2016.</span>
</li>
</ol>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-p" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
<div style="display: table-cell; vertical-align: middle; width: 100%;">
<div>
Normdaten&nbsp;(Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/117246891">117246891</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n81127113">n81127113</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/73963051/">73963051</a></span> | </div>
</div></div>
</div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-10-21" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Georg_Steindorff&amp;oldid=260789070">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
</div>
</div><!--/htdig_noindex--></div>
</div>
</main>
</div>
</div>
</div>
<script src="./_webp_/webpHandler.js"></script>

</body></html>